Samstag, 7. Februar 2015

[Rezension] The Lies of Locke Lamora - Scott Lynch

(c) Verlag




Titel: The Lies of Locke Lamora
Autor: Scott Lynch
Teil einer Reihe? Gentleman Bastards 1
Erschienen am: 26. Juni 2007
Verlag: Del Rey (Random House)
Seitenzahl: 736 
Preis: 6,60 € (Taschenbuch)
Kaufen? Verlag, Amazon 










Klappentext
An orphan’s life is harsh—and often short—in the mysterious island city of Camorr. But young Locke Lamora dodges death and slavery, becoming a thief under the tutelage of a gifted con artist. As leader of the band of light-fingered brothers known as the Gentleman Bastards, Locke is soon infamous, fooling even the underworld’s most feared ruler. But in the shadows lurks someone still more ambitious and deadly. Faced with a bloody coup that threatens to destroy everyone and everything that holds meaning in his mercenary life, Locke vows to beat the enemy at his own brutal game—or die trying. (Quelle: Del Rey)

Cover
Das Cover zeigt eine Stadt, die vermutlich an Camorr, der Stadt im Buch, erinnern soll. Ich habe mir die Gegend allerdings komplett anders vorgestellt, aber das ist ja bei jedem anders. An sich finde ich das Cover ganz okay. Es ist nicht hässlich, aber begeistert mich auch nicht komplett.

Meine Meinung
Die Geschichte klang meiner Meinung nach sehr interessant. Im Prinzip geht es um eine Gruppe von 5 grandiosen Dieben und deren Plänen, an möglichst viel Geld zu kommen. Ich wusste auch, dass es ein Fantasybuch ist, nur hatte ich keine Ahnung, was genau das Fantasy-Element sein sollte. Dementsprechend bin ich ohne viele Informationen in das Buch gegangen.

Der Erzählstil ist sehr interessant. Es beginnt, wenn die Hauptperson Locke Lamora noch ein kleines Kind ist und es wird erklärt, wie er ein Dieb geworden ist. Im nächsten Kapitel ist er schon Erwachsen und man ist mitten im Geschehen. Die Geschichte wechselt nach jedem Kapitel, das heißt man liest von der Vergangenheit, wie die Diebe sich kennen gelernt haben und trainiert wurden und dann wieder aus der Gegenwart. Ich fand die Idee sehr gut, da man so eine gute Abwechslung hatte und man nach und nach Hintergrundinformationen zu den Hauptcharakteren bekommen hat.

Trotzdem habe ich sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Die ersten hundert Seiten waren eher schleppend und ich konnte keine richtige Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Ich habe sogar überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll und das passiert wirklich selten! Ich bin allerdings sehr glücklich, dass ich weiter gelesen habe, denn nach den ersten hundert Seiten habe ich mich anscheinend mehr an die neue Umgebung der Geschichte gewöhnt und auch die Protagonisten sind mir auf einmal ans Herz gewachsen. Die Geschichte hat von dort an an Fahrt aufgenommen und es wurde sehr spannend. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Protagonisten sind Locke, Jean, Bug, Galdo und Calo. Ich finde es sehr gut, dass man erfahren hat, wie sie zusammen gefunden haben und wie sie die brillanten Diebe wurden, die sie jetzt sind. Sie alle haben ihren eigenen Charakter und ich mochte sie alle sehr gerne. Man hat sich wirklich um sie gesorgt und gehofft, dass ihnen nichts passiert. Gerade bei Locke und Jean konnte man im Laufe des Buches eine große Entwicklung bemerken, die sehr interessant zu verfolgen war.

Obwohl es ein Fantasybuch ist, steht der Fantay-Aspekt nicht im Vordergrund. Es geht wirklich hauptsächlich um die Diebe und ihre Pläne und diese setzen sie so um. Es gibt eine Art von Magiern in diesen Büchern, wobei ich darüber gar nicht so viel verraten möchte. Im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres steht die Magie aber eher im Hintergrund.

Fazit
Nach einigen Startschwierigkeiten hat mich The Lies of Locke Lamora überzeugen können, da es ein spannendes und mitreißendes Buch ist. Ich kann es jedem, der ein gutes Buch über Diebe lesen möchte, wärmstens empfehlen. Ich würde ihm sehr gerne 5 Herzen geben, aber da der Anfang sich etwas hingezogen hat, entscheide ich mich für 4,5 Herzen.

4,5 Herzen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen