Dienstag, 14. Januar 2014

[Rezension] Ich wünschte, ich könnte dich hassen - Lucy Christopher

(c) Verlag




Originaltitel: Stolen
Autor: Lucy Christopher
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 23. August 2013
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 368
Preis: 8,99 € (Taschenbuch)
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Klappentext
Als Gemma aus einer Bewusstlosigkeit erwacht, hat sie zunächst keine Ahnung, wo sie sich befindet. Erst langsam begreift sie, dass sie entführt worden ist und ins australische Outback verschleppt wurde. Sie versucht alles, um Ty, ihrem Entführer, zu entkommen. Doch dann gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle: Gemma entwickelt Gefühle für Ty - und bringt gerade dadurch ihr Leben in höchste Gefahr ...

Die Geschichte einer Entführung - sensibel, verstörend, dramatisch.

Cover
Das Cover ist dunkel gehalten und man sieht das Gesicht eines Mannes. Das Cover ist nicht gerade schön, aber es passt zu der bedrückenden Stimmung des Buches.

Meine Meinung
Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, die eine Entführung als Hauptthema behandeln, da sie mich oft nicht so sehr ansprechen. Dieses Buch hat aber so viele gute Bewertungen bekommen, dass ich nicht drum herum gekommen bin. Es stand lange auf meinem Wunschzettel und zu Weihnachten habe ich es dann bekommen.

Als erstes fällt der Schreibstil der Autorin auf. Das komplette Buch wird aus Gemmas Sicht erzählt und sie wendet sich direkt an ihren Entführer Ty. Das Buch ist daher genauer betrachtet ein wirklich sehr langer Brief. Mich stört die Erzählweise überhaupt nicht und ich finde, dass sie auch einen großen Teil des Buches ausmacht.
Allerdings gab es in dem Buch keine Kapitel, was mich sehr gestört hat. Aber am Ende habe ich mich auch daran gewöhnt.

Die Geschichte startet sofort sehr spannend mit der Entführung. Man merkt sofort, dass Ty alles sehr genau geplant und lange vorbereitet hat, daher wollte ich auch gerne seine Motive erfahren.
Der Klappentext verrät ja schon, dass Gemma Gefühle für Ty entwickelt. Ich hatte Angst, dass es zu gekünstelt wirkt, aber dem war überhaupt nicht so. Ich fand es teilweise schon beängstigend, wie gut man Gemma verstehen konnte. Auch entwickelt sich das Buch nicht zu einer kitschigen Liebesgeschichte, denn das hätte absolut nicht gepasst. Für mich wirkt die Geschichte sehr real, da Gemma mehr als einmal versucht ihrem Entführer zu entkommen.

Obwohl das ganze Buch nur von Gemma und Ty handelt wird es nicht langweilig. Ty ist sehr interessant und ich wollte unbedingt mehr über ihn und seine Beweggründe erfahren. Zum Beispiel ob er einen Grund für die Entführung hatte.
Gemma mochte ich auch sehr gerne, da sie sehr real wirkt. Sie ist eine starke Persönlichkeit und man konnte sehr gut nachvollziehen, was in ihr vorging. Ich habe mit ihr gelitten und das sagt ja schon viel über ein Buch aus.

Der Mittelteil ist nicht ganz so interessant, aber er ist auch nicht langweilig. Das Ende ist sehr passend und ich gebe zu, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu weinen.

Fazit
Ich wünschte, ich könnte dich hassen ist eine unglaublich real wirkende Geschichte einer Entführung. Ich fand die Geschichte teilweise verstörend, da die Autorin es geschafft hat alles so wirklich darzustellen.
Das Buch bekommt 5 von 5 Herzen.


Mittwoch, 1. Januar 2014

Monatsstatistik vom Dezember 2013

Geschenkt bekommen


1. Ich wünschte, ich könnte dich hassen - Lucy Christopher
2. Sommer des Schweigens - Anna Maria Scarfò
3. Dash & Lily's Book of Dares - Rachel Cohn & David Levithan
4. Die Legende von Sigurd und Gudrún - J. R. R. Tolkien
5. Der Name des Windes - Patrick Rothfuss

Gekauft



1. Die Kinder Húrins - J. R. R. Tolkien
2. Nachrichten aus Mittelerde - J. R. R. Tolkien
3. Das große Hobbit Buch - J. R. R. Tolkien

Gelesen

1. The Personal History of David Copperfield - Charles Dickens (440 Seiten)
2. Das Silmarillion - J. R. R. Tolkien (558 Seiten)
3. Dash & Lily's Book of Dares - Rachel Cohn & David Levithan (272 Seiten)
4. Die Legende von Sigurd und Gudrún - J. R. R. Tolkien (560 Seiten)
5. Ein perfekter Freund - Martin Suter (352 Seiten)

Als erstes wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr! Im Dezember habe ich 2182 Seiten gelesen, das sind ca. 70 Wörter pro Tag.

Der Flop diesen Monat war "Ein perfekter Freund". Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich dieses Buch für die Schule lesen musste und es normalerweise nicht lesen würde. Es hat mir überhaupt nicht gefallen.
Das Highlight im Dezember war auf jeden Fall "Das Silmarillion" von J. R. R. Tolkien. Der Dezember war so wie so sehr Tolkien-lastig. Ich habe zwei Bücher von ihm gelesen und 4 seiner Bücher sind zu meiner Sammlung hinzu gekommen.

Wie viel habt ihr im Dezember gelesen? Welche Neuzugänge gab es bei euch?
Eure Nele