Dienstag, 17. September 2013

[Rezension] Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth

(c) Verlag




Autor: Rainer Wekwerth
Teil einer Reihe? Ja, erster Teil
Erschienen: Januar 2013
Verlag: Arena 
Seitenzahl: 407
Preis: 16,99 € (Gebundene Ausgabe)










Klappentext
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. (Quelle: Arena)

Cover
Das Cover zeigt so etwas wie kleine Kammern. In ein paar von ihnen kann man Menschen sehen. Ich weiß nicht so genau, was das Cover mit der Geschichte zu tun hat. Sollen das Portale sein? Wenn ihr es wisst, klärt mich bitte in den Kommentaren auf. :D
Vielleicht ist das Cover auch einfach nur so gestaltet worden, ohne sich großartig auf den Inhalt zu beziehen. Ich finde das Cover nicht unbedingt schön, aber es ist auch nicht hässlich. Es fällt auf jeden Fall auf.

Meine Meinung
Kurz nach der Veröffentlichung des Buches habe ich es auf irgendeinem Buch Blog gesehen und musste es mir unbedingt kaufen. Das war im Januar. Seit diesem Zeitpunkt lag das Buch auf meinem SuB und das vollkommen zu Unrecht!

Sieben Jugendliche wachen in einer fremden Umgebung auf und wissen nichts mehr. Ihre Erinnerungen kommen nur in Bruchstücken zurück. Sie müssen die einzelnen Welten durchlaufen und es bleibt immer einer zurück.
Am Anfang hat mich das Buch ein bisschen an die Tribute von Panem erinnert. Jugendliche in einer fremden Umgebung, die um ihr überleben kämpfen. Dort enden aber auch schon die offensichtlichen Ähnlichkeiten und später konnte man die Geschichten überhaupt nicht mehr vergleichen, denn da wo sich die Leute in Panem gegenseitig töten, arbeiten sie hier im Großen und Ganzen gut zusammen.

Die sieben Protagonisten sind komplett unterschiedlich, so kann man sie von Anfang an leicht unterscheiden. Jeb und Jenna sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Beiden sind einfach liebenswürdig, wobei Jenna in mancher Hinsicht etwas zu emotional werden kann, was nicht immer nachvollziehbar ist. Es gibt natürlich (wie in so gut wie jedem Buch) eine Person, die ich überhaupt nicht leiden kann. Diese Person wurde meiner Meinung nach ein bisschen zu eindimensional dargestellt.
Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven lernt man alle Protagonisten gut kennen, ohne den Überblick zu verlieren. Einige Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte und das ist doch immer wieder schön anzusehen. Vor allem der am Anfang schwer einzuschätzende León entwickelt sich weiter.

Die Umgebung wird nicht ganz so genau beschrieben, aber da gab es auch nicht viel zu beschreiben. Ich habe es mir allerdings ganz anders vorgestellt. Der Titel erweckt bei mir die Vermutung, dass sich die Jugendlichen in einem Labyrinth befinden. Es sind allerdings eher einzelne Welten, die sie durchlaufen müssen. Natürlich warten dort einige Gefahren auf sie, denn sie wissen nicht wer oder was genau sie verfolgt.

Obwohl ich Thriller eigentlich nicht so gerne mag, hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Spannung wird konsequent aufrecht erhalten und gegen Ende ist wirklich viel Handlung auf einmal da. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit
"Das Labyrinth erwacht" ist ein sehr spannendes Buch und ich möchte nun unbedingt den zweiten Teil lesen, da ich ja wissen möchte wer von den restlichen Protagonisten überlebt.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Herzen.


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