Samstag, 17. August 2013

[Rezension] Innerste Sphäre - Sarah Fine

(c) Verlag



Originaltitel: Sanctum
Autor: Sarah Fine
Teil einer Reihe? Ja, Wächter des Schattenlands 1
Erschienen am: 26. Februar 2013
Verlag: AmazonCrossing
Seitenzahl: 324
Preis: 4,99 € (e-book)










Klappentext
Vor einer Woche hat sich Lela Santos’ beste Freundin Nadia das Leben genommen. Heute steht Lela nach einem missglückten Abschiedsritual im Paradies und blickt zu einer gigantischen ummauerten Stadt in der Ferne auf – der Hölle. Niemand durchschreitet freiwillig das Selbstmordtor, um an einen Ort zu gelangen, der in Dunkelheit erstickt und von verkommenen Geschöpfen heimgesucht wird. Aber Lela lässt sich nicht so leicht abschrecken – sie ist entschlossen, die Seele ihrer besten Freundin zu retten, auch wenn sie dafür ihr ewiges Leben opfern müsste.
Bei ihrer Suche nach Nadia wird Lela von den Wächtern gefangen genommen – ungeheuren, unmenschlichen Aufsehern, die in den endlosen Straßen der dunklen Stadt patrouillieren. Ihr menschlicher Anführer Malachi hat nur eins mit ihnen gemeinsam: seine tödliche Effizienz. Als er die mutige Lela kennenlernt, fasst Malachi einen Plan: Er will sie aus der Stadt schaffen, selbst wenn das bedeuten sollte, dass sie Nadia zurücklassen muss. Denn Malachi weiß etwas, das Lela nicht ahnt – die dunkle Stadt ist nicht der schlimmste Ort, an dem Lela enden könnte, und er schreckt vor nichts zurück, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. (Quelle: Amazon)

Cover
Endlich kann ich mal wieder etwas positives über ein Cover sagen. Mir gefällt es sehr gut und es passt von der Thematik auch zum Buch, da es die dunkle Stimmung auffängt.

Meine Meinung
Meine Erwartungen an dieses Buch waren nicht groß. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass es mir so gut gefällt.

Gekauft habe ich es eigentlich nur, weil mich die Grundidee fasziniert hat. Ich habe nicht viele Bücher gelesen, in denen es um die Hölle geht und die Idee, dass sie eine schreckliche Stadt ist, in die nur Selbstmörder kommen, war für mich komplett neu.

Bevor ich angefangen habe zu lesen, hatte ich die Befürchtung, dass die Freundschaft zwischen Lela und ihrer besten Freundin nicht richtig beschrieben wird und man nicht nachvollziehen kann, warum Lela ihr freiwillig in die Hölle folgt. Ich hatte die Befürchtung, dass Lela sehr naiv dargestellt wird und ich hätte mich gar nicht mehr täuschen können.

Im ersten Kapitel erfährt man von der ersten Begegnung zwischen Lela und Nadia. Direk hier wird klar gestellt, dass Lela nicht das typische Mädchen ist. Sie wurde gerade aus dem Jugendgefängnis entlassen und weiß, wie man alleine zurecht kommt. Sie ist stark und mutig und überhaupt nicht, wie viele andere Buchcharaktere. Ich mag Lela sehr gerne.

Im nächsten Kapitel ist ein Jahr vergangen und auch hier wird die Frendschaft von den beiden weiterhin thematisiert. Sarah Fine ist es wirklich gut gelungen die Charaktere und ihre Beziehungen zu einander zu beschreiben. Ich konnte die Handlungen der Hauptcharaktere nachvollziehen und das ist mir immer sehr wichtig. Auch Malachi und Ana habe ich in mein Herz geschlossen.

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut. Sie beschreibt die Umgebung sehr real und man kann sich die Hölle wirklich gut vorstellen. Sarah Fine schreibt emotional, aber auch mit Humor und schafft es die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Ich wollte wirklich nicht aufhören zu lesen, da ich erfahren wollte wie es mit Lela, Malachi, Ana und auch Nadia weiter geht.

Auf einige Fragen hätte ich gerne noch eine Antwort gehabt. Wo genau kommen zum Beispiel die Mazikin her? 
Im Oktober wird der zweite Band auf englisch veröffentlicht. Ich hoffe er wird schnell übersetzt und ich finde dort noch ein paar Antworten. Denn eins ist klar: Das zweite Buch werde ich auf jeden Fall lesen!

Fazit
Innerste Sphäre hat mich wirklich positiv überrascht und bekommt von mir die volle Punktzahl, denn die hat das Buch eindeutig verdient. 


Sonntag, 11. August 2013

[Rezension] Das Zeitalter der Fünf 3. Götter - Trudi Canavan

(c) Verlag



Titel: Götter 
Originaltitel: Last of the Five 3. Voice of the Gods
Autor: Trudi Canavan
Teil einer Reihe? Ja, Das Zeitalter der Fünf Band 3 von 3
Erschienen am: 11. Februar 2008
Verlag: Blanvalet 
Seitenzahl: 800
Preis: 9,95 € (Taschenbuch)










Klappentext
Die Zeichen stehen auf Krieg – und obwohl Auraya in ihrer neuen Rolle als Beschützerin der Siyee alles daran setzt, nicht in diesen Konflikt mit hineingezogen zu werden, kann sie ihm doch nicht entrinnen. Mehr noch – sie scheint sich gegen die Götter stellen zu müssen, denen sie einst gedient hat. Doch nur so hat sie eine Chance, all jene zu retten, die ihr etwas bedeuten ... (Quelle: Blanvalet)

Cover
Dieses mal zeigt das Cover einen Mann in einem schwarzen Gewand. Das lässt darauf schließen, dass es sich um einen der Pentadrianer handelt. Ich finde Cover die Gesichter abbilden selten schön und so ist auch dieses Cover nicht unbedingt nach meinem Geschmack.

Meine Meinung
Der Finale Teil der Trilogie startet wieder etwas langsam. Das Buch ist wieder in 3 Abschnitte unterteilt und der erste Abschnitt war eigentlich nur die Vorbereitung auf das Geschehen. Ab der Mitte des zweiten Abschnittes wurde es dann aber wirklich interessant und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Das Buch startet mit einer neuen Auserwählten der Götter. Ella war mir nicht gerade sympathisch. Sie war mir von der Art her zu kühl und vielleicht war ich auch ein bisschen von Auraya eingenommen. ;) Der Handlungsstrang rund um Ella hat mich am wenigsten interessiert und am Ende sogar ein bisschen genervt, weil ich wissen wollte, wie es mit den anderen Personen im Buch weiter geht.

Auraya wird nach wie vor genügend erwähnt. Da sie bei den Siyee lebt, ist auch dieses Volk Teil der Handlung. Die Elai kommen nur einmal am Rande vor und tun eigentlich nichts Großartiges, deswegen verstehe ich nicht ganz, warum die Autorin sie im 2. Buch so ausführlich beschrieben hat, wenn sie für das Finale relativ egal sind.

Die Handlung wird hauptsächlich aus Aurayas oder Mirars Sicht erzählt. Es geht in dem Buch auch darum, wie die beiden jetzt zueinander stehen. Zu dem kommt noch Aurayas schwierige Beziehung zu den Göttern.
Auch ist Emerahls Sicht öfters im Buch vertreten und durch sie werden auch andere Wilde zum Thema.

Natürlich kommen in diesem Buch auch die Pentadrianer nicht zu kurz. Hier hat Trudi Canavan meistens aus der Sicht von Reivan geschreiben, die mir übrigens auch sehr sympathisch ist. Zudem erfährt man mehr über Nekaun, den Anführer der Pentadrianer. Ich mochte ihn überhaupt nicht aber ich muss zugeben, dass er wahrscheinlich einer der interessantesten Charaktere war.

Das Ende der Geschichte habe ich auf jeden Fall anders erwartet. Ich weiß nicht so genau, womit ich gerechnet habe, aber es war etwas anderes. Ich habe wahrscheinlich gedacht, dass es mehr Handlung geben wird. Trotzdem ist das Ende der Trilogie sehr gelungen und stellt mich zufrieden.

Fazit
Götter ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch. Ich gebe ihm allerdings trotzdem nur 4 Herzen anstatt der vollen Punktzahl. Ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht habe ich einfach mehr erwartet, da es bereits meine 3. Trilogie der Autorin ist? Insgesamt ist Das Zeitalter der Fünf aber auf jeden Fall lesenswert. :)


Samstag, 3. August 2013

[Rezension] Das Zeitalter der Fünf 2. Magier - Trudi Canavan

(c) Verlag



Titel: Magier 
Originaltitel: Age of the Five 2. Last of the Wilds
Autor: Trudi Canavan
Teil einer Reihe? Ja, Das Zeitalter der Fünf Band 2 von 3
Erschienen am: 10. Dezember 2007
Verlag: Blanvalet 
Seitenzahl: 800
Preis: 9,95 € (Taschenbuch)











Klappentext
Auraya hat einen großen Sieg errungen, doch dieser Triumph beschert der jungen Priesterin Nacht für Nacht Alpträume. Und Leiard, der einzige Mensch, der ihr Leid lindern könnte, ist spurlos verschwunden. Als Auraya ausgeschickt wird, um die Opfer einer mysteriösen Krankheit zu heilen, erfährt sie schließlich, dass der Traumweber Leiard seinerseits mit schlimmen Erinnerungen zu kämpfen hat … (Quelle: Blanvalet)

Cover
Auf dem Cover sieht man auch wie beim ersten Teil ein Gesicht. Ich finde diese blauen Augen ziemlich beunruhigend. Ich hatte zuerst keine Ahnung, wer der Mensch auf dem Cover sein könnte, aber der Originaltitel Last of the Wilds lässt vermuten, dass es sich um eine der Wilden handelt. Hierbei handelt es sich um mächtige Zauberer. Die einzige Person mit roten Haaren ist Emerahl, daher soll es wahrscheinlich an ihr inspiriert sein. Ich hätte nicht unbedingt sie für das Cover gewählt, da es noch bedeutend wichtigere Charaktere gibt, aber im Großem und Ganzen ist es okay.

Meine Meinung
Der Schreibstil von Trudi Canavan ist wie immer einfach nur toll, deswegen schreibe ich hier gar nichts mehr dazu, da ich es ja bereits beim ersten Teil getan habe. 

Auraya wird ausgeschickt um den Siyee zu helfen, da sie an einer schweren Krankheit leiden. Dort trifft sie dann auf Leiard und muss sich so auch wieder mit ihm beschäftigen. 
Die Charaktere werden gut beschrieben und gerade Auraya und "Leiard" handeln sehr glaubwürdig. Ich habe mich außerdem in Aurayas Haustier verliebt, da es enfach nur unglaublich süß ist.

In diesem Buch mischen sich die Götter sehr viel öfter in das Geschehen ein. Ich finde auch sie sehr gut beschrieben, ich weiß aber noch nicht, was ich von ihnen halten soll.

Obwohl Auraya die meiste Zeit in Si ist, werden die Siyee nicht so oft erwähnt wie ich erhofft hatte. Ich habe in diesem Buch zum Beispiel Tryss vermisst, dafür gab es aber auch neue Charaktere. Zum Beispiel hat man sehr viel mehr über das Wasservolk der Elai erfahren.

Komplett neu war ebenfalls, dass man auch etwas aus der Sicht der Pentadrianer gelesen hat. Im ersten Buch waren sie die Bösen in ihren schwarzen Gewändern und die Weißen waren die Guten. Das war alles ziemlich klischeehaft, aber dadurch dass die Autorin auch die Sicht der "Feinde" mit einbezieht, hebt sie diesen Eindruck weitestgehend auf. Die Pentadrianer sind bei weitem nicht so bösartig, wie man dachte und obwohl ich sie nicht mögen wollte, gefallen mir einige ihrer Charaktere sehr.

Der Anfang des Buches war ein bisschen langsam. Es war durchaus interessant, aber spannend konnte man es auch nicht nennen. Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt und ab Ende des zweiten Teils wollte ich dann aber wirklich wissen, wie es weiter geht und habe nicht mehr aufgehört zu lesen.

Fazit
Obwohl der Beginn sich etwas in de Länge gezogen hat ist Magier ein gelungenes Buch und ich möchte jetzt unbedingt den 3. Teil lesen, damit ich erfahre wie es ausgeht.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Herzen.








Hier kommt ihr zu meiner Rezension des ersten Teils "Priester".

Donnerstag, 1. August 2013

Monatsstatistik vom Juli 2013

Gelesen (3)
1. In deinen Augen - Maggie Stiefvater (496 Seiten)
2. A Storm of Swords: A Song of Ice and Fire Book 3 - George R. R. Martin (1216 Seiten)
3. Priester. Das Zeitalter der Fünf Buch 1 - Trudi Canavan (800 Seiten)

Gekauft (5)
1. Priester. Das Zeitalter der Fünf Buch 1 - Trudi Canavan
2. Magier. Das Zeitalter der Fünf Buch 2 - Trudi Canavan
3. Götter. Das Zeitalter der Fünf Buch 3 - Trudi Canavan
4. Far from you - Lisa Schroeder
5. A Storm of Swords: A Song of Ice and Fire Book 3 . George R. R. Martin


Im Juli habe ich insgesamt 2512 Seiten gelesen, das sind ca. 81 Wörter pro Tag. Ich hatte nicht mit einem so hohen Ergebnis gerechnet, da ich ja nur 3 Bücher gelesen habe. Allerdings haben diese Bücher auch alle eine ordentliche Anzahl an Seiten.

Diesen Monat gab es kein Buch, das mich wirklich komplett begeistert hat. Letzten Monat waren es ja gleich 3. :D Dafür gab es diesen Monat auch kein Buch, das wirklich schlecht war.

Was habt ihr im Juli so gelesen? War bei euch ein Highlight dabei?
Eure Nele