Freitag, 3. Mai 2013

[Rezension] Das göttliche Mädchen - Aimée Carter

(c) Verlag




Originaltitel: The Goddess Test
Autor: Aimée Carter
Teil einer Reihe? Ja, Band 1 von 3
Erschienen am: 10. Mai 2012
Verlag: MIRA Taschenbuch 
Seitenzahl: 298
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)









Klappentext
Du kannst das Leben deiner Mutter retten - wenn du als Wintermädchen bestehst!

Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Cover
Das Cover an sich ist wirklich schön. Das Mädchen guckt nur leider absolut unpassend und zerstört so das komplette Gesamtbild.

Meine Meinung
Die Hauptperson Kate finde ich nicht sympatisch. Sie ist naiv und hat sehr oft Stimmungsschwankungen. Sie hat mich einfach von Anfang an genervt. Einige ihrer Handlungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Durch einen bösen Streich lernt sie Henry kennen. 
Henry (oder eher Hades) mag ich auch nicht besonders, aber in diesem Buch ist er wohl meine liebste Person. Auch er hat wie Kate ganz schreckliche Launen. Mal sind die beiden gut gelaunt, dann ganz plötzlich nicht mehr und alles ist schrecklich. Kate verbringt das ganze Buch damit über alles zu jammern.
Ich hatte auch eine Liebesgeschichte erwartet, aber das mit Henry und Kate ist ein ständiges hin und her. Mal läuft es einigermaßen gut, dann wieder nicht und immer so weiter.

Die Nebencharaktere sind nicht gut beschrieben. Sie wirken sehr lieblos und sind eigentlich nur da, wenn sie gerade für die Handlung von Nöten sind. Auch hier sind wieder alle über emotional. 


Ich mag die griechische Mythologie sehr gerne und kenne mich dort auch einigermaßen aus. Ich hatte gehofft, dass viel mehr auf die Götter eingegangen wird. Dem ist leider nicht so. 
Außerdem finde ich den Klappentext irreführend. Ich habe sieben wirklich spannende Prüfungen erwartet, bei denen Kate wirklich gefordert wird. Leider ist es so, dass der Leser nicht viel (oder eher so gut wie gar nichts) von den Prüfungen mitbekommt.
Spannung kommt so leider nicht auf. Ich hätte mir eine andere Lösung der Prüfungen gewünscht.
Ich hätte es toll gefunden, wenn sie die Götter nicht so angepasst hätte. Ich kann natürlich schon verstehen warum die Autorin hier so gehandelt hat, aber ich finde man hätte am Ende deutlicher machen müssen wer wer ist und die Beschreibungen etwas detaillierter ausführen können.

Gegen Ende kam kurz so etwas wie Spannung auf, allerdings hielt diese nicht lange an und kann das Buch auch nicht interessanter machen. Ich hatte deutlich mehr Spannung erwartet. Ich fand das Buch teilweise recht langweilig.

Fazit
Wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch. Die Idee ist wirklich gut und hat mich total interessiert, nur leider hat mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen. Mit den Charakteren konnte ich nicht warm werden und die letztendliche Umsetzung der Idee war auch nicht mein Fall.
Leider gebe ich dem Buch nur 2 von 5 Herzen.


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