Samstag, 27. April 2013

Running Man - Michael Gerard Bauer

(c) Verlag




Titel: Running Man
Originaltitel: The Running Man
Autor: Michael Gerard Bauer
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 1. Juli 2009
Verlag: dtv
Seitenzahl: 304
Preis: 8,95 € (Taschenbuch)








Klappentext


Verfolgt...von den eigenen Ängsten.

Bis in seine Träume hinein wird Joseph vom Running Man verfolgt, der durch die Stadt läuft wie ein Getriebener. Der unheimliche Mann ist Josephs persönliche Albtraum-Figur. Noch nie hat er mit jemandem über ihn gesprochen. Doch die Bekanntschaft mit seinem menschenscheuen Nachbarn Tom verändert alles: Tom ist noch verschlossener als Joseph. Seit Jahren hat er sich von der Außenwelt zurückgezogen. Josephs Interesse begegnet er zunächst mit Abwehr. Erst als Joseph von seinen Ängsten und dem Running Man erzählt, scheint sich auch für Tom wieder eine Tür ins Leben zu öffnen. Zögerlich beginnt er, sein dunkles Geheimnis preiszugeben. Es ist nicht das Geheimnis, das Joseph erwartet hatte, aber das Gespräch darüber verändert sie beide. Auch Josephs Sicht auf den Running Man.

Cover
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Man sieht ein Paar Schuhe, was ja auch sehr gut zum Titel passt. Ich finde es jetzt nicht besonders schön, aber kann damit leben.

Meine Meinung
Dieses Buch finde ich schwierig zu bewerten. Am Anfang hat mich die Geschichte ein bisschen an Wer die Nachtigall stört erinnert, weil Jacobs Nachbar Tom sich nie in der Öffentlichkeit zeigt. Diese Ähnlichkeit ist im Laufe des Buches aber nicht mehr da.

Jacob wird sehr detailliert beschrieben. Er wirkt sehr real, da er Ecken und Kanten hat. Er hat seine Probleme zum Beispiel seine Alpträume vom Running Man. Er ist nicht perfekt und kommt sehr oft leicht naiv rüber. Ab und zu war er mir schon ein bisschen zu emotional und ich war leicht genervt.

Auf Tom wird auch sehr genau eingegangen. Ihn finde ich faszinierend. Das ganze Buch über sagt er nicht viel, aber es ist schön seine Entwicklung mit anzusehen. Viel mehr kann ich auch nicht sagen, sonst verrate ich zu viel.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass es viel mehr um den Running Man geht, aber er wurde nicht so oft erwähnt wie erwartet. Ich hätte gerne noch ein kleines bisschen mehr über ihn gehört.

Tom kümmert sich liebevoll um ein paar Seidenraupen und tatsächlich geht es in der Handlung hauptsächlich darum. Ich hatte gedacht, dass das Buch dadurch schnell langweilig werden könnte, aber dem ist nicht so!
Viel Action gibt es in dem Buch nicht. Es ist ein ruhiges Buch, das aber nicht langweilig wird.

Dieses Buch soll ganz klar gegen Vorurteile appellieren, aber mir waren ein paar Gespräche einfach zu gestellt. In ein paar Situationen konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, dass Tom und Jacob so miteinander reden würden. Ein paar mal konnte man wirklich diese Lektion heraus lesen, die einem das Buch verdeutlichen wollte. Das fand ich ein bisschen schade, da man es doch ein bisschen versteckter einbauen könnte.

Fazit
Die Geschichte ist wirklich süß und ich hatte am Ende sogar Tränen in den Augen, aber irgendwas hat mir gefehlt. Ich kann selbst nicht so genau sagen was das ist.
Ich habe lange überlegt und meine Entscheidung schwankte zwischen 3 und 4 Herzen. Da mir manche Gespräche aber wirklich unrealistisch vorkamen bekommt dieses Buch 3 von 5 Herzen.


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