Montag, 4. März 2013

Die Sturmkönige. Dschinnland - Kai Meyer

(c) Bastei Lübbe




Titel: Die Sturmkönige - Dschinnland
Autor: Kai Meyer
Teil einer Reihe? Ja, 1 von 3
Erschienen am: 7. April 2012
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 479
Preis: 8,49 (e-book)











Klappentext
"Mach nicht den Fehler, mir zu vertrauen!"
Sabateas Geheimnis liegt in ihrem Blut – es ist Gabe und Fluch zugleich. Als sie aus der Gefangenschaft im Palast des Herrschers entkommt, führt sie ihr Weg ins Reich der Wilden Magie – und in die Arme des Gesetzlosen Tarik. Der schmuggelt kostbares Drachenhaar durch ein Land, in dem die Naturgesetze keine Gültigkeit besitzen. 
Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, an deren Ende die Welt eine andere sein wird.
Der Auftakt der Trilogie um DIE STURMKÖNIGE – Rebellen, die auf himmelhohen Tornados reiten.

Inhalt in eigenen Worten
Samarkand ist eine Stadt mitten in der Wüste. Die Wüste wird von Dschinnen beherrscht. Diese Kreaturen töten sofort jeden, der in ihre Nähe kommt. Sabatea muss unbedingt nach Bagdad, aber jemanden zu finden, der sie durch die Wüste bringt ist nicht einfach. Sie wendet sich an Tarik, der schon öfters Ware von Bagdad nach Samarkand geflogen hat. Zusammen mit ihm und seinem Bruder versuchen sie die Wüste zu durchqueren, aber dort gibt es viele Gefahren. Nicht nur Dschinne..

Cover
Das Cover ist in blauen Farben gehalten. Im Vordergrund ist eine Frau und ich rate einfach mal, dass das Sabatea ist. Ihre Haare wehen im Wind und der Hintergrund ist auch in verschiedenen Farben verwirbelt. Das hat zwar nichts mit der Wüste und ihrer Umgebung zu tun, aber passt ziemlich gut zum Inhalt des Buches.

Meine Meinung
Meine Meinung zu diesem Buch ist geteilt.Das Buch beginnt mit einem illegalen Teppichrennen, bei dem man gleich alle 3 der Hauptcharaktere kennen lernt. Es fängt an mit Tarik. Er kann sehr gut auf einem Teppich fliegen und wirkt von Anfang an sympatisch. Er wirkt sehr menschlich, weil er in seiner Vergangenheit einen Fehler begangen hat unter dem er heute noch leidet. Meistens (nicht immer) sind seine Handlungen nachvollziehbar. 
Dann lernt man Junis kennen. Er ist Tariks jüngerer Bruder und ist recht dickköpfig und ein bisschen kindlich.Von Anfang an verstehen sich die beiden Brüder überhaupt nicht. Ich wollte schon wissen, warum das so war. Vor allem weil es mit Tariks Vergangenheit zu tun hat, über die man nur nach und nach etwas erfährt.Dann ist da noch Sabatea. Ich konnte mich am Anfang einfach nicht mit ihr anfreunden. Sie hat so kalt und berechnend gewirkt.
Sehr schön finde ich die Entwicklung der Brüder. Sie verändern sich im Laufe der Geschichte und vor allem Junis wird erwachsener.
Auch Sabatea verändert sich und ich musste mir am Ende sogar eingestehen, dass ich sie mag.

Die Idee eine Stadt vom Rest der Welt abzukapseln ist nicht unbedingt neu, aber in dieser Umsetzung schon. Ich habe vorher kein Buch mit Vergleichbaren Kreaturen gelesen. Da gibt es zum einen die Dschinne, aber noch viele andere Wesen zum Beispiel die Elfenbeinpferde. Die Welt wurde liebevoll gestaltet, aber das bin ich von Kai Meyer auch gar nicht anders gewohnt.
Mir haben zum Beispiel auch die Nester der Roch gefallen, aber das erkläre ich hier jetzt nicht, sonst wisst ihr ja viel zu viel.

Die erste Kapitel mochte ich sehr. Dann kam Sabatea ins Spiel und ich mochte das Buch schon weniger. :D Ab und zu hat mich das Buch wirklich interessiert, aber manchmal auch nicht. Da hat etwas gefehlt und ich war mir ziemlich sicher, dass ich mir die nachfolgenden Bücher nicht kaufen würde.
Ich habe weiter gelesen und das lag nur an einem "Ding". Im Buch wurde ein paar mal der Narbennarr erwähnt und dieser Name lässt ja schon interessantes ahnen. Im Prinzip habe ich also nur deswegen weitergelesen.

Ab der Mitte des Buches wurde es auf einmal super spannend! Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es von da an auch in einem Stück zu ende gelesen. Die Atmosphäre war sehr bedrückend und die letzte Hälfte des Buches war einfach super. Ich kann mir jetzt sogar sehr gut vorstellen, das 2. Buch zu lesen.

Fazit
Der Anfang war etwas schwach, aber ab der Hälfte war es einfach super spannend. Natürlich muss man schon Interesse an Fantasybüchern haben. :D
Ein netter Auftakt für die Triologie, aber die anderen Bücher können noch besser werden!
3 von 5 Herzen


Kommentare:

  1. Da fällt mir die Wunderlampe ein, die ich mal in einen Text einbauen wollte.
    Gutes Buch!
    Lg Anni <3

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    1. Stimmt, den Zettel hast du hier liegen lassen :D <3

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