Montag, 30. Dezember 2013

[Rezension] Dash & Lily's Book of Dares - Rachel Cohn, David Levithan

(c) Verlag




Autoren: Rachel Cohn & David Levithan
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 11. Oktober 2011
Verlag: Ember (Random House)
Seitenzahl: 272 Seiten
Preis: 6,70 € (Taschenbuch)










Klappentext
“I’ve left some clues for you.
If you want them, turn the page.
If you don’t, put the book back on the shelf, please.”

So begins the latest whirlwind romance from the New York Times bestselling authors of Nick & Norah’s Infinite Playlist. Lily has left a red notebook full of challenges on a favorite bookstore shelf, waiting for just the right guy to come along and accept its dares. But is Dash that right guy? Or are Dash and Lily only destined to trade dares, dreams, and desires in the notebook they pass back and forth at locations across New York? Could their in-person selves possibly connect as well as their notebook versions? Or will they be a comic mismatch of disastrous proportions? (Quelle: Random House)

Inhalt
Dash findet in einem Buchladen ein rotes Notizbuch, in dem Lily einige Aufgaben geschrieben hat. Dash beantwortet die Aufgaben und so entsteht ein Kontakt zwischen Dash und Lily. Sie schreiben sich gegenseitig in dem Buch und hinterlassen es dem anderen. Doch mögen sich die beiden im echten Leben auch oder war das ganze nur ein Traum?

Cover
Das Cover finde ich ganz niedlich. Die Farben sind fröhlich gehalten und es fällt Schnee. Das passt sehr gut zur weihnachtlichen Stimmung des Buches. Auch die Idee, den Titel und die Namen der Autoren auf Wegweiser zu schreiben finde ich gut.

Meine Meinung
Die Geschichte wird abwechselnd aus Dash und Lily's Perspektive erzählt. David Levithan hat dabei Dash's Kapitel geschrieben und Rachel Cohn Lily's. Mir haben die Kapitel aus Dash's Sicht immer etwas besser gefallen, da ich seinen Charakter lieber mochte als Lily's. Lily ist sehr kindlich und etwas naiv. Ihre Art hat mich manchmal etwas genervt. Dash ist da schon etwas erwachsener und gefällt mir deshalb besser.

Es gibt nicht viele Nebencharaktere, aber die paar, die es gibt, werden gut beschrieben. Ich mochte Dash's Freund zum Beispiel sehr gerne.

Das Buch spielt in der Weihnachtszeit und deshalb sollte man es im Winter lesen. Die Atmosphäre ist schön weihnachtlich. 

Die Idee mit dem Notizbuch fand ich sehr interessant und ich finde, sie wurde auch ganz gut umgesetzt. Leider hat mir irgendetwas gefehlt. Ich kann noch nicht einmal beschreiben, was es ist, aber ich hatte mir wahrscheinlich mehr von dem Buch versprochen.

Fazit
Das Buch ist eine nette Geschichte für die Weihnachtszeit, aber mehr ist sie leider nicht. Die Geschichte ist nichts Besonderes und konnte mich nicht richtig berühren, deshalb gibt es von mir nur 3 von 5 Herzen.


Samstag, 21. Dezember 2013

[Rezension] Das Silmarillion - J. R. R. Tolkien

(c) Verlag



Originaltitel: The Silmarillion
Autor: J. R. R. Tolkien
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 29. April 2013 (24. Auflage)
Verlag: Hobbit Presse (Klett-Cotta)
Seitenzahl: 558
Preis: 16,95€ (Taschenbuch)










Klappentext / Inhalt

Das »Alte Testament« von Mittelerde

Das Silmarillion erzählt die Götter- und Heldensagen Mittelerdes von der Erschaffung der Welt bis zum Beginn des Dritten Zeitalters, in dem die Hobbits leben.
»Das Silmarillion« erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des »Herrn der Ringe« immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken. (Und manche von ihnen, wie Elrond und Galadriel, aber auch Sauron, haben sie miterlebt.) Es ist die Zeit der Elben, der Langlebigen, deren Liebe zu den Dingen so weit ins einzelne geht, dass sie allem Namen geben. Die Menschen (die Kränklichen, die Nachtfürchtigen, die Unbegreiflichen) kommen eben erst aus den Wildnissen des Ostens hervor.

In dieser Welt, in der noch nicht alle Wege krumm sind, entwickelt sich auch die Erzählung in mächtigeren Bahnen, als wir es seither kennen. Melkor, der Meister des Verrats, raubt die Silmaril, in denen das Licht verschlossen liegt, das älter ist als Sonne und Mond; und Feanor und seine Söhne, um sie zurückzugewinnen, sagen ihm einen hoffnungslosen Krieg ohne Ende an. Ein Erdteil von Geschichten kommt in Bewegung, Geschichten, die in den Liedern der Elben besungen und hier im »Silmarillion« erzählt werden.

Obwohl das »Silmarillion« erst lange nach dem Tod des Autors von seinem Sohn herausgegeben wurde, ist es früher entstanden, als »Der Herr der Ringe«. Die Geschichten um Mittelerde hatten sich für Tolkien über mehr als fünfzig Jahre hin zu einer Tradition verbunden, der er zuletzt mehr wie ein Philologe oder Historiker denn ein »Erfinder« gegenüberstand. Und so betraten die Hobbits und ihre Gefährten im »Herrn der Ringe« diese schon fertige Welt, den festen Boden der Legende unter den Füßen. (Quelle: Klett-Cotta)

Cover & Gestaltung
Das Cover ist in schönen Blautönen gehalten, die sehr tief wirken. In der Mitte des Covers sieht man ein Silmaril (einen Edelstein) und die Schrift passt sehr gut in das Gesamtbild. Ich denke bei dieser Schrift sofort an Tolkien und das Cover ist insgesamt sehr stimmig und passt zum Inhalt.
Das Silmarillon hat genau wie Der Herr der Ringe einen relativ langen Anhang. Hier sind alle Namen mit Erklärungen aufgeführt. Außerdem enthält das Buch die Stammbäume der wichtigsten Völker, was meiner Meinung nach auch nötig ist, da man sonst Probleme mit den vielen Personen bekommen würde. Karten von Mittelerde im ersten Zeitalters sind ebenfalls enthalten und helfen bei der Orientierung.

Meine Meinung
Ich habe den Herrn der Ringe und den Hobbit schon oft gelesen und liebe die Welt, die Tolkien erschaffen hat. Im Herrn der Ringe werden viele Ereignisse der Vergangenheit angeschnitten, aber man wusste nie so genau, was damals eigentlich passiert ist. Das Silmarillion erzählt von der Zeit vor dem Herrn der Ringe. Es erzählt von der Erschaffung der Welt und vielem anderen. Für mich war schon lange klar, dass ich dieses Buch lesen MUSS!

Im Silmarillion geht es hauptsächlich um die Silmaril (das sind wunderschöne Edelsteine) und welche Konsequenzen ihre Erschaffung mit sich brachte. Dabei erfährt man viel Neues und versteht einiges aus dem Herrn der Ringe erst richtig. So erfährt man zum Beispiel was Sauron für ein Wesen ist, wo Gandalf her kam, was seine Mission ist und wieso die Zwerge und Elben nicht gut aufeinander zu sprechen sind.
Mich hat vor allem die Erzählung von Beren und Lúthien interessiert, da sie schon im Herrn der Ringe erwähnt wurden und ich die beiden dort sehr interessant fand. Im Silmarillion wird ihr Schicksal sehr ausführlich erzählt.

Im Silmarillion gibt es sehr viele Charaktere und am Anfang ist man etwas überfordert. Ich wusste nach einiger Zeit aber, wer wer ist, wobei mir die Stammbäume im Anhang eine große Hilfe waren.

Der Schreibstil des Silmarillions ist traumhaft. So traumhaft, dass man ständig Textstellen findet, die einfach wunderschön sind. Ich schreibe mir schöne Textstellen aus Büchern eigentlich immer ab, aber beim Silmarillion habe ich es gelassen, da sonst jeden zweiten Satz abschreiben müsste. Es muss allerdings gesagt werden, dass die Sätze sehr lang und der Schreibstil etwas anspruchsvoller ist. Ich bin damit sehr gut klar gekommen, aber man muss aufmerksam lesen, da man die Handlung sonst nicht mehr versteht.  Auch ist das Silmarillion keine "fertige" Geschichte wie der Herr der Ringe, sondern es sind mehrere Erzählungen, die alle miteinander zu tun haben.

Fazit
Das Silmarillion ist nur etwas für echte Tolkien Fans, die mehr über Mittelerde erfahren wollen. Ich würde sagen, dass man Den Herrn der Ringe auf jeden Fall gelesen haben sollte, sonst ist es einfach zu viel Information auf einmal und man versteht nichts. Selbst die Leute, die die Herr der Ringe Filme gesehen haben, sollten vorerst in diese Bücher gucken, da sie noch um einiges leichter zu lesen sind als das Silmarillion und es in den Büchern ein paar Informationen gibt, die man wissen sollte, um das Silmarillion ohne große Probleme lesen zu können.
Ich liebe den Hobbit und den Herrn der Ringe über alles und mit dem Silmarillion geht es mir nicht anders. Bei diesem Werk merkt man erst, wie viele Gedanken sich Tolkien gemacht hat und mit wie viel Liebe und Detail er seine Welt ausgeschmückt hat.
Das Buch bekommt von mir absolut verdiente 5 von 5 Herzen!


Sonntag, 1. Dezember 2013

Monatsstatistik vom November 2013

Gelesen (4)
1. Das Labyrinth jagt dich - Rainer Wekwerth (345 Seiten)
2. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Joanne K. Rowling (736 Seiten)
3. Flügel aus Asche - Kaja Evert (448 Seiten)
4. Das gesamte Werk - Edgar Allan Poe (885 Seiten)

Angefangen (1)
1. The Personal History of David Copperfield - Charles Dickens

Gekauft (2)
1. Ein perfekter Freund - Martin Suter
2. Das Silmarillion - J. R. R. Tolkien

Im November habe ich 2414 Seiten gelesen, das sind ca. 80 Wörter am Tag.
Beim Schreiben dieses Posts war ich erstaunt, als ich bemerkt habe, dass ich Das Labyrinth erwacht und den letzten Harry Potter Teil diesen Monat gelesen habe. Ich dachte, das wäre schon viel länger her gewesen. :D

Einen Flop gab es diesen Monat nicht und das Highlight war natürlich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes.

Bei den Neuzugängen hat sich auch nicht so viel getan. Ein perfekter Freund werden wir in der Schule lesen und ich bin noch skeptisch, ob es mir gefallen wird.
Ich habe mir diesen Monat endlich Das Silmarillion gekauft. Ich habe den Herrn der Ringe schon des öfteren gelesen und auch den Hobbit habe ich hier zu Hause. Dann ist es ja klar, dass ich auch das Simarillion lesen möchte, um mehr über die Welt zu erfahren. Zu Weihnachten werde ich noch ein Buch von Tolkien bekommen und so wächst meine kleine Sammlung. :)
Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent! :)

Wie viel habt ihr im November gelesen? Seid ihr Tolkien Fans? :D
Eure Nele

Samstag, 30. November 2013

[Rezension] Flügel aus Asche - Kaja Evert

(c) Verlag




Autor: Kaja Evert
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 2. Mai 2013
Verlag: Droemer Knaur 
Seitenzahl: 448
Preis: 9,99 € (Taschenbuch - kaufen?)









Inhalt
Der junge Schreiber Adeen arbeitet in der Akademie von Rashija, der fliegenden Stadt. Als einfacher Schreiber ist er in der Rangordnung sehr weit unten und muss die Schikanen der Magier aushalten. Als er mit Rebellen in Kontakt kommt, schließt er sich ihnen an. Nach und nach bemerkt Adeen, dass auch in ihm große Kräfte schlummern, die er schleunigst kontrollieren sollte!


Cover
Das Cover zeigt einen großen, roten Flügel, ein paar Vögel und ein Gebäude. Ich denke, dass das Gebäude Rashija ist und finde, dass das Cover sehr gut zum Inhalt des Buches passt.

Meine Meinung
Zum Schreibstil lässt sich nicht so viel sagen, er war flüssig und gut zu lesen.
Ich finde die Grundidee des Romans sehr spannend. Die Art der Magie ist auf jeden Fall interessant und auch Rashija, die fliegende Stadt, finde ich gut gelungen. Ich wollte mehr über die Stadt erfahren und zum Beispiel wissen, warum Kunst verboten ist. Außerdem wollte ich unbedingt mehr über den grausamen Herrscher erfahren.

Man kann sich sehr gut in Adeens Lage versetzen. Er, als einfacher Schreiber, ist in der Stadt nichts wert und die Magier können ihn so behandeln, wie sie wollen. Adeen war mir von Anfang an sympathisch und ich finde seine Handlungen auch immer nachvollziehbar.
Eine weitere Hauptfigur ist Talanna. Sie ist wunderschön und genießt in der Stadt auf Grund ihrer Abstammung hohes Ansehen. Sie ist sehr eigenständig und kommt gut alleine zurecht, leider bin ich mit ihr nicht richtig warm geworden. Sie war mir zu launisch, zu unberechenbar und sie hat mich zeitweise einfach genervt.

Die Nebencharaktere werden sehr liebevoll beschrieben und ich mochte Adeens Ersatzvater wirklich sehr gerne, da er einfach nur süß ist. Auch Yoluan, der Adeen auf seinem Abenteuer begleitet ist nett, wenn auch etwas eindimensional dargestellt. 
Mein absoluter Liebling war aber Schwärmer. Dieser ältere Mann wird einfach nur toll beschrieben und ich finde ihn am Besten!

Am Anfang habe ich beständig weiter gelesen, da ich mehr über die Welt erfahren wollte. Der Mittelteil war nicht ganz so mitreißend, aber dafür war das Ende wieder spannend. :)

Fazit
Ich habe diese Rezension lange raus gezögert, da ich nicht wusste, wie ich dieses Buch bewerten soll. Das Buch ist gut, aber ich habe zwischen 3 und 4 Herzen geschwankt. Letztendlich bekommt Flügel aus Asche 4 Herzen von mir, aber es war knapp. :D


Samstag, 2. November 2013

[Rezension] Das Labyrinth jagt dich - Rainer Wekwerth

(c) Verlag




Autor: Rainer Wekwerth
Teil einer Reihe? Ja, zweiter Teil
Erschienen im: August 2013
Verlag: Arena
Seitenzahl: 345
Preis: 16,99 € (Gebundene Ausgabe)










Klappentext
Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihr größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern? (Quelle: Arena)

Cover
Das Cover ist sehr stark am Cover des ersten Bandes orientiert. Dieses mal ist der Hintergrund allerdings gelb und nicht rot. Ich mag das Cover ganz gerne, da es auf jeden Fall auffällt.

Meine Meinung
Bei diesem zweiten Teil der Trilogie weiß ich nicht recht, was ich schreiben soll.
Den Schreibstil hat der Autor beibehalten, allerdings kam er mir manchmal ein bisschen zu distanziert vor. Rainer Wekwerth hat mit diesem Buch versucht auf die Tränendrüse zu drücken, aber bei mir hat das nicht geklappt. Der Schreibstil hat manchmal einfach nicht zu der Situation gepasst.

Ich weiß auch nicht, ob man unbedingt zwei Liebesgeschichten in dieses Buch packen musste. Es ging wirklich sehr viel um Liebe und ich glaube, dass ein Paar auch gereicht hätte. Zudem kommen ziemlich viele emotionale Ausbrüche vor. Ich habe mich wirklich gefragt, was mit Mischa los war, denn ihn mochte ich im ersten Buch eigentlich wirklich gerne. Jetzt war er aber launisch, komisch und ich konnte seine Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen.

Mary hat sich in diesem Buch auf jeden Fall weiter entwickelt und das ist an sich auch sehr gut, aber es gab ein paar Situationen, in denen sie komplett merkwürdig gehandelt hat. Das hat überhaupt nicht zu ihrer Persönlichkeit gepasst und ich finde es sehr schade.

Die Story an sich finde ich nach wie vor super und es war auch den Großteil der Zeit sehr spannend, nur mir kam es so vor, als ob die Protagonisten in der schlimmsten Phase der Pubertät wären und das war teilweise schon anstrengend. Zugegeben, das hört sich jetzt schon ziemlich schlimm an, aber es war meistens nur Mischa, der mich in den Wahnsinn getrieben hat.

Fazit
Der erste Teil war auf jeden Fall besser, aber dennoch ist Das Labyrinth jagt dich kein schlechtes Buch. Ich habe lange überlegt, ob ich nun 3 oder 4 Herzen vergebe. 3 scheint mir zu wenig, aber für 4 reicht es auch nicht, also vergebe ich 3,5 Herzen. Ich habe allerdings kein Bild mit einem halben Herz und nehme das mit den 3 Herzen. Ihr wisst ja, was ich meine. :)

3,5 Herzen

Hier kommt ihr zu meiner Rezension des ersten Bandes: Das Labyrinth erwacht

Freitag, 1. November 2013

Monatsstatistik vom Oktober 2013

Gelesen (3)
1. Harry Potter und der Halbblutprinz - Joanne K. Rowling (656 Seiten)
2. A Dance with Dragons - George R. R. Martin (1136 Seiten)
3. Every Day - David Levithan (384 Seiten)

Gekauft (2)
Der Weg der Helden - David A. Gemmell
Every Day - David Levithan


Diesen Monat habe ich 2176 Seiten gelesen, das sind etwa 70 Wörter pro Tag.
Zu diesem Ergebnis habe ich allerdings nicht "Das Labyrinth jagt dich" gezählt, das ihr in der Sidebar sehen könnt. Ich zähle die angefangenen Bücher immer zu dem Monat, in dem ich sie fertig gelesen habe.
Wirklich viele Bücher habe ich nicht gelesen. Ich habe erschreckend lange für das 5. A Song of Ice and Fire Buch "A Dance with Dragons" gebraucht. Ich weiß auch nicht wieso, denn das Buch war wirklich gut und ist somit auch mein Highlight des Monats. Einen Flop gab es diesen Monat nicht, aber es waren ja auch nicht viele Bücher. :D

Wie viel habt ihr im Oktober gelesen?
Eure Nele


Dienstag, 29. Oktober 2013

[Rezension] Every Day - David Levithan

(c) Verlag




Titel: Every Day 
Autor: David Levithan
Teil einer Reihe? Nein
Erschienen am: 10. September 2013
Verlag: Ember (Random House)
Seitenzahl: 384 
Preis: 7,40 € (Taschenbuch)










Klappentext
Every day a different body. Every day a different life. Every day in love with the same girl.
There’s never any warning about where it will be or who it will be. A has made peace with that, even established guidelines by which to live: Never get too attached. Avoid being noticed. Do not interfere.
It’s all fine until the morning that A wakes up in the body of Justin and meets Justin’s girlfriend, Rhiannon. From that moment, the rules by which A has been living no longer apply. Because finally A has found someone he wants to be with—day in, day out, day after day. (Quelle: Random House)

Inhalt
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf. Er kann nicht kontrollieren, welcher Körper für einen Tag seiner wird. A lebt das Leben dieses Menschen für genau einen Tag. A versucht sich zurück zu halten, da es nicht sein Leben ist. Er versucht sich nicht zu sehr an die Leute um ihn herum zu gewöhnen, denn nach einem Tag ist er nicht mehr da. A ist daran gewöhnt, denn er kennt es nicht anders.
Eines morgens wacht er allerdings in Justins Körper auf und verliebt sich in dessen Freundin Rhiannon. In Rhiannon hat er jemanden gefunden, mit dem A zusammen sein möchte, für eine längere Zeit als einen Tag.

Cover
Das Cover ist in hellen Farben gehalten. Man sieht den Himmel und es sind ein paar Wolken zu sehen, hinter denen die Sonne scheint. In der Luft sind ein paar Menschen, die dort zu schweben scheinen. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich mag das Cover sehr gerne. Es wirkt harmonisch auf mich.

Meine Meinung
Den Inhalt habe ich frei übersetzt, da das Buch nach meinem Wissen noch nicht übersetzt wurde. Bereits bei der Inhaltsangabe habe ich A als "er" bezeichnet, was aber so nicht stimmt. A wechselt jeden Tag in einen anderen Körper und hat kein richtiges Geschlecht. Ich bezeichne ihn trotzdem als "er", da er für mich eher männliche als weibliche Charaktereigenschaften hat.

Ich fand A von Anfang an sympathisch. Er ist eine sehr liebe "Seele" (ich nenne es jetzt mal so, da "Mensch" nicht richtig passt). A hat sich an sein Leben gewöhnt und kommt gut klar. Er weiß, nach welchen Erinnerungen der Menschen er suchen muss, um sich dementsprechend zu verhalten und nicht aufzufallen. Dadurch, dass A jeden Tag ein neues Umfeld um sich hat, beobachtet er die Menschen um sich herum sehr genau. Daher ist er gut darin, die Menschen einzuschätzen.

Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich noch kein Buch mit einem Körperwechsel in diesem Sinne gelesen habe und es mich interessiert hat, wie der Autor diese Idee umgesetzt hat. Meiner Meinung nach hat David Levithan sehr gute Arbeit geleistet. Sein Schreibstil ist wirklich toll. Er schreibt sehr emotional und man kann wirklich mit A mitfühlen.
A hat sich in nur einem Tag in Rhiannon verliebt und der Autor hat es geschafft dies absolut überzeugend darzustellen. Ich kann A so gut wie immer nachvollziehen und das Buch wird glücklicherweise nicht zu kitschig.

Rhiannon mochte ich am Anfang auch sehr. Sie war interessant, da sie so traurig war, aber trotzdem so liebenswürdig. Ich finde, sie hätte sich im Laufe der Geschichte noch etwas entwickeln müssen, denn am Ende erschien sie mir ein bisschen eindimensional.

In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon. Es geht auch um die vielen Leben, die A durchlebt. Manchmal ist er in wirklich glücklichen Familien, bei denen alles gut ist, aber manchmal auch nicht. Die problematischen Körper, die A für je einen Tag bewohnt, werden wirklich sehr, sehr gut beschrieben. Man kann sich wirklich in die Situation hinein versetzen und bekommt zu Augen geführt, dass es nicht in allen Familien gut zugeht. Gerade diese Tage von A geben dem Buch so viel Gefühl und Tiefe, ich weiß gar nicht, wie ich das richtig beschreiben soll.

Die erste Hälfte des Buches habe ich geradezu verschlungen, aber gegen Ende hat die Geschichte etwas an Fahrt abgenommen. Zudem hinterlässt mich das Buch mit einer Menge offener Fragen über A. Ein paar Antworten wären sehr nett gewesen, denn man fragt sich doch, wo A herkommt und auch, wie es mit ihm weitergeht.
David Levithan hat sich mit diesem Ende die Option eines Folgebandes offen gehalten, aber ich denke die Geschichte ist nun beendet und sollte nicht weiter geführt werden.

Fazit
Die ersten 100 - 200 Seiten war ich überzeugt davon, dass dieses Buch die volle Punktzahl bekommt, wenn es so weiter geht. Das Buch bekommt am Ende aber doch nur 4 Herzen, was natürlich auch noch sehr gut ist! Warum ich dem Buch ein Herz weniger gebe kann ich gar nicht so genau sagen. Das Buch hat mich wirklich berührt und das ist mir unheimlich wichtig. Leider hat der letzte Teil der Geschichte die Bewertung etwas nach unten gerissen.


Montag, 30. September 2013

Monatsstatistik vom September 2013

Gelesen (3)
1. A Feast for Crows - George R. R. Martin (1104 Seiten)
2. Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth (407 Seiten)
3. Harry Potter und der Orden des Phönix - Joanne K. Rowling (1024 Seiten)

Gekauft (2)
1. A Dance with Dragons - George R. R. Martin
2. Das Labyrinth jagt dich - Rainer Wekwerth

Geschenkt bekommen (1)
1. Harry Potter und der Orden des Phönix


Im September habe ich insgesamt 2535 Seiten gelesen. Das sind 85 Wörter pro Tag.
Ich gebe zu, dass es diesen Monat auf meinem Blog nicht gerade spannend war. Ich bin nach wie vor dabei die Harry Potter Bücher zu lesen und diese werde ich nicht rezensieren, da sie so gut wie jeder kennt und es schon genügend gute Rezensionen über sie gibt.
Ich habe nun auch das vierte A Song of Ice and Fire Buch von George R. R. Martin gelesen. Auch diese Buchreihe werde ich nicht rezensieren, da es einfach so viele Charaktere gibt, dass ich gar nicht wüsste, wie ich mit der Rezension anfangen sollte. Ich habe großen Respekt vor Leuten, die die Handlung dieser Bücher in einer Rezension wieder geben können, die nicht 30 Seiten lang ist.

Bei den Neuzugängen hat sich auch nicht viel getan. Ein neues A Song of Ice and Fire Buch ist dazu gekommen und ansonsten auch nichts Spektakuläres.

Das beste Buch war für mich diesen Monat Das Labyrinth erwacht. Der zweite Teil steht ja auch bei den Neuzugängen. ;)

Einen Flop gab es diesen Monat nicht.

Wie viel habt ihr im September gelesen? Mehr oder weniger als ich?
Eure Nele

Dienstag, 17. September 2013

[Rezension] Das Labyrinth erwacht - Rainer Wekwerth

(c) Verlag




Autor: Rainer Wekwerth
Teil einer Reihe? Ja, erster Teil
Erschienen: Januar 2013
Verlag: Arena 
Seitenzahl: 407
Preis: 16,99 € (Gebundene Ausgabe)










Klappentext
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. (Quelle: Arena)

Cover
Das Cover zeigt so etwas wie kleine Kammern. In ein paar von ihnen kann man Menschen sehen. Ich weiß nicht so genau, was das Cover mit der Geschichte zu tun hat. Sollen das Portale sein? Wenn ihr es wisst, klärt mich bitte in den Kommentaren auf. :D
Vielleicht ist das Cover auch einfach nur so gestaltet worden, ohne sich großartig auf den Inhalt zu beziehen. Ich finde das Cover nicht unbedingt schön, aber es ist auch nicht hässlich. Es fällt auf jeden Fall auf.

Meine Meinung
Kurz nach der Veröffentlichung des Buches habe ich es auf irgendeinem Buch Blog gesehen und musste es mir unbedingt kaufen. Das war im Januar. Seit diesem Zeitpunkt lag das Buch auf meinem SuB und das vollkommen zu Unrecht!

Sieben Jugendliche wachen in einer fremden Umgebung auf und wissen nichts mehr. Ihre Erinnerungen kommen nur in Bruchstücken zurück. Sie müssen die einzelnen Welten durchlaufen und es bleibt immer einer zurück.
Am Anfang hat mich das Buch ein bisschen an die Tribute von Panem erinnert. Jugendliche in einer fremden Umgebung, die um ihr überleben kämpfen. Dort enden aber auch schon die offensichtlichen Ähnlichkeiten und später konnte man die Geschichten überhaupt nicht mehr vergleichen, denn da wo sich die Leute in Panem gegenseitig töten, arbeiten sie hier im Großen und Ganzen gut zusammen.

Die sieben Protagonisten sind komplett unterschiedlich, so kann man sie von Anfang an leicht unterscheiden. Jeb und Jenna sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Beiden sind einfach liebenswürdig, wobei Jenna in mancher Hinsicht etwas zu emotional werden kann, was nicht immer nachvollziehbar ist. Es gibt natürlich (wie in so gut wie jedem Buch) eine Person, die ich überhaupt nicht leiden kann. Diese Person wurde meiner Meinung nach ein bisschen zu eindimensional dargestellt.
Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven lernt man alle Protagonisten gut kennen, ohne den Überblick zu verlieren. Einige Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte und das ist doch immer wieder schön anzusehen. Vor allem der am Anfang schwer einzuschätzende León entwickelt sich weiter.

Die Umgebung wird nicht ganz so genau beschrieben, aber da gab es auch nicht viel zu beschreiben. Ich habe es mir allerdings ganz anders vorgestellt. Der Titel erweckt bei mir die Vermutung, dass sich die Jugendlichen in einem Labyrinth befinden. Es sind allerdings eher einzelne Welten, die sie durchlaufen müssen. Natürlich warten dort einige Gefahren auf sie, denn sie wissen nicht wer oder was genau sie verfolgt.

Obwohl ich Thriller eigentlich nicht so gerne mag, hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Spannung wird konsequent aufrecht erhalten und gegen Ende ist wirklich viel Handlung auf einmal da. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit
"Das Labyrinth erwacht" ist ein sehr spannendes Buch und ich möchte nun unbedingt den zweiten Teil lesen, da ich ja wissen möchte wer von den restlichen Protagonisten überlebt.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Herzen.


Sonntag, 1. September 2013

Monatsstatistik vom August 2013

Gelesen (8)
1. Magier. Das Zeitalter der Fünf 2 - Trudi Canavan (800 Seiten)
2. Anna Karenina: Erster Band - Lew Tolstoi 
3. Götter. Das Zeitalter der Fünf 3 - Trudi Canavan (800 Seiten)
4. Harry Potter und der Stein der Weisen - Joanne K. Rowling (336 Seiten)
5. Harry Potter und die Kammer des Schreckens - Joanne K. Rowling (352 Seiten)
6. Innerste Sphäre - Sarah Fine (324 Seiten)
7. Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Joanne K. Rowling (448 Seiten)
8. Harry Potter und der Feuerkelch - Joanne K. Rowling (768 Seiten)

Gekauft (1)
1. Innerste Sphäre - Sarah Fine
2. A Feast for Crows - George R. R. Martin

Diesen Monat habe ich 3828 Seiten gelesen, das sind ca. 123 Wörter pro Tag. Ich habe zu diesem Ergebnis nicht den ersten Teil von Anna Karenina hinzu gezählt, da ich das e-book gelesen habe und nirgendwo eine Seitenzahl finden konnte.
Ich glaube, dieses Ergebnis ist das beste, seit ich den Blog habe. Im August hat sich für mich viel verändert und ich war oft nervös. Immer wenn ich nervös bin, lese ich automatisch viel mehr. :D

Ich gebe zu, dass ich Harry Potter erst im August angefangen habe zu lesen und ich schäme mich, weil ich erst so spät angefangen habe. Ich habe mich lange dagegen gewehrt, weil ich die Cover der Bücher nicht mag. :D Die Filme habe ich bereits alle gesehen und jetzt lese ich nach und nach die Bücher.

Ein Highlight diesen Monat war für mich auf jeden Fall Innerste Sphäre von Sarah Fine. Das Buch hat mir überraschender Weise wirklich gut gefallen!

Einen Flop gab es diesen Monat nicht. :)

Was habt ihr diesen Monat so gelesen? Waren ein paar Highlights dabei? Wenn ja, immer her damit! :)
Eure Nele

Samstag, 17. August 2013

[Rezension] Innerste Sphäre - Sarah Fine

(c) Verlag



Originaltitel: Sanctum
Autor: Sarah Fine
Teil einer Reihe? Ja, Wächter des Schattenlands 1
Erschienen am: 26. Februar 2013
Verlag: AmazonCrossing
Seitenzahl: 324
Preis: 4,99 € (e-book)










Klappentext
Vor einer Woche hat sich Lela Santos’ beste Freundin Nadia das Leben genommen. Heute steht Lela nach einem missglückten Abschiedsritual im Paradies und blickt zu einer gigantischen ummauerten Stadt in der Ferne auf – der Hölle. Niemand durchschreitet freiwillig das Selbstmordtor, um an einen Ort zu gelangen, der in Dunkelheit erstickt und von verkommenen Geschöpfen heimgesucht wird. Aber Lela lässt sich nicht so leicht abschrecken – sie ist entschlossen, die Seele ihrer besten Freundin zu retten, auch wenn sie dafür ihr ewiges Leben opfern müsste.
Bei ihrer Suche nach Nadia wird Lela von den Wächtern gefangen genommen – ungeheuren, unmenschlichen Aufsehern, die in den endlosen Straßen der dunklen Stadt patrouillieren. Ihr menschlicher Anführer Malachi hat nur eins mit ihnen gemeinsam: seine tödliche Effizienz. Als er die mutige Lela kennenlernt, fasst Malachi einen Plan: Er will sie aus der Stadt schaffen, selbst wenn das bedeuten sollte, dass sie Nadia zurücklassen muss. Denn Malachi weiß etwas, das Lela nicht ahnt – die dunkle Stadt ist nicht der schlimmste Ort, an dem Lela enden könnte, und er schreckt vor nichts zurück, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. (Quelle: Amazon)

Cover
Endlich kann ich mal wieder etwas positives über ein Cover sagen. Mir gefällt es sehr gut und es passt von der Thematik auch zum Buch, da es die dunkle Stimmung auffängt.

Meine Meinung
Meine Erwartungen an dieses Buch waren nicht groß. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass es mir so gut gefällt.

Gekauft habe ich es eigentlich nur, weil mich die Grundidee fasziniert hat. Ich habe nicht viele Bücher gelesen, in denen es um die Hölle geht und die Idee, dass sie eine schreckliche Stadt ist, in die nur Selbstmörder kommen, war für mich komplett neu.

Bevor ich angefangen habe zu lesen, hatte ich die Befürchtung, dass die Freundschaft zwischen Lela und ihrer besten Freundin nicht richtig beschrieben wird und man nicht nachvollziehen kann, warum Lela ihr freiwillig in die Hölle folgt. Ich hatte die Befürchtung, dass Lela sehr naiv dargestellt wird und ich hätte mich gar nicht mehr täuschen können.

Im ersten Kapitel erfährt man von der ersten Begegnung zwischen Lela und Nadia. Direk hier wird klar gestellt, dass Lela nicht das typische Mädchen ist. Sie wurde gerade aus dem Jugendgefängnis entlassen und weiß, wie man alleine zurecht kommt. Sie ist stark und mutig und überhaupt nicht, wie viele andere Buchcharaktere. Ich mag Lela sehr gerne.

Im nächsten Kapitel ist ein Jahr vergangen und auch hier wird die Frendschaft von den beiden weiterhin thematisiert. Sarah Fine ist es wirklich gut gelungen die Charaktere und ihre Beziehungen zu einander zu beschreiben. Ich konnte die Handlungen der Hauptcharaktere nachvollziehen und das ist mir immer sehr wichtig. Auch Malachi und Ana habe ich in mein Herz geschlossen.

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut. Sie beschreibt die Umgebung sehr real und man kann sich die Hölle wirklich gut vorstellen. Sarah Fine schreibt emotional, aber auch mit Humor und schafft es die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Ich wollte wirklich nicht aufhören zu lesen, da ich erfahren wollte wie es mit Lela, Malachi, Ana und auch Nadia weiter geht.

Auf einige Fragen hätte ich gerne noch eine Antwort gehabt. Wo genau kommen zum Beispiel die Mazikin her? 
Im Oktober wird der zweite Band auf englisch veröffentlicht. Ich hoffe er wird schnell übersetzt und ich finde dort noch ein paar Antworten. Denn eins ist klar: Das zweite Buch werde ich auf jeden Fall lesen!

Fazit
Innerste Sphäre hat mich wirklich positiv überrascht und bekommt von mir die volle Punktzahl, denn die hat das Buch eindeutig verdient. 


Sonntag, 11. August 2013

[Rezension] Das Zeitalter der Fünf 3. Götter - Trudi Canavan

(c) Verlag



Titel: Götter 
Originaltitel: Last of the Five 3. Voice of the Gods
Autor: Trudi Canavan
Teil einer Reihe? Ja, Das Zeitalter der Fünf Band 3 von 3
Erschienen am: 11. Februar 2008
Verlag: Blanvalet 
Seitenzahl: 800
Preis: 9,95 € (Taschenbuch)










Klappentext
Die Zeichen stehen auf Krieg – und obwohl Auraya in ihrer neuen Rolle als Beschützerin der Siyee alles daran setzt, nicht in diesen Konflikt mit hineingezogen zu werden, kann sie ihm doch nicht entrinnen. Mehr noch – sie scheint sich gegen die Götter stellen zu müssen, denen sie einst gedient hat. Doch nur so hat sie eine Chance, all jene zu retten, die ihr etwas bedeuten ... (Quelle: Blanvalet)

Cover
Dieses mal zeigt das Cover einen Mann in einem schwarzen Gewand. Das lässt darauf schließen, dass es sich um einen der Pentadrianer handelt. Ich finde Cover die Gesichter abbilden selten schön und so ist auch dieses Cover nicht unbedingt nach meinem Geschmack.

Meine Meinung
Der Finale Teil der Trilogie startet wieder etwas langsam. Das Buch ist wieder in 3 Abschnitte unterteilt und der erste Abschnitt war eigentlich nur die Vorbereitung auf das Geschehen. Ab der Mitte des zweiten Abschnittes wurde es dann aber wirklich interessant und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Das Buch startet mit einer neuen Auserwählten der Götter. Ella war mir nicht gerade sympathisch. Sie war mir von der Art her zu kühl und vielleicht war ich auch ein bisschen von Auraya eingenommen. ;) Der Handlungsstrang rund um Ella hat mich am wenigsten interessiert und am Ende sogar ein bisschen genervt, weil ich wissen wollte, wie es mit den anderen Personen im Buch weiter geht.

Auraya wird nach wie vor genügend erwähnt. Da sie bei den Siyee lebt, ist auch dieses Volk Teil der Handlung. Die Elai kommen nur einmal am Rande vor und tun eigentlich nichts Großartiges, deswegen verstehe ich nicht ganz, warum die Autorin sie im 2. Buch so ausführlich beschrieben hat, wenn sie für das Finale relativ egal sind.

Die Handlung wird hauptsächlich aus Aurayas oder Mirars Sicht erzählt. Es geht in dem Buch auch darum, wie die beiden jetzt zueinander stehen. Zu dem kommt noch Aurayas schwierige Beziehung zu den Göttern.
Auch ist Emerahls Sicht öfters im Buch vertreten und durch sie werden auch andere Wilde zum Thema.

Natürlich kommen in diesem Buch auch die Pentadrianer nicht zu kurz. Hier hat Trudi Canavan meistens aus der Sicht von Reivan geschreiben, die mir übrigens auch sehr sympathisch ist. Zudem erfährt man mehr über Nekaun, den Anführer der Pentadrianer. Ich mochte ihn überhaupt nicht aber ich muss zugeben, dass er wahrscheinlich einer der interessantesten Charaktere war.

Das Ende der Geschichte habe ich auf jeden Fall anders erwartet. Ich weiß nicht so genau, womit ich gerechnet habe, aber es war etwas anderes. Ich habe wahrscheinlich gedacht, dass es mehr Handlung geben wird. Trotzdem ist das Ende der Trilogie sehr gelungen und stellt mich zufrieden.

Fazit
Götter ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch. Ich gebe ihm allerdings trotzdem nur 4 Herzen anstatt der vollen Punktzahl. Ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht habe ich einfach mehr erwartet, da es bereits meine 3. Trilogie der Autorin ist? Insgesamt ist Das Zeitalter der Fünf aber auf jeden Fall lesenswert. :)